Metrolit

»Das Debüt des Jahres«

SonntagsZeitung

Simone Lappert

Wurfschatten

Roman

14 × 21,5 cm
Gebunden mit Schutzumschlag
207 Seiten

ISBN: 978-3-8493-0095-1

Juli 2014

20,00 €

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Inhalt

Ada ist jung, gerade mal 25 Jahre alt, aber sie hat nicht mehr lange zu leben, davon ist sie fest überzeugt. Nicht nur in ihren Träumen stirbt sie jede Nacht aufs Neue, auch tagsüber beherrscht sie diese Todesangst. Das führt dazu, dass sie immer seltener ihre Wohnung verlässt und sich zunehmend isoliert – Freundschaften zerbrechen, ihre Karriere als Schauspielerin ist gefährdet. Um die Angst zu bändigen, unterhält sie ein Therapiezimmer. Dort bewahrt sie alle ihre Ängste auf: von A wie Atomtod bis Z wie Zyste.

Diese fragile Konstruktion gerät ins Wanken, als ihr Vermieter, der schon seit Monaten auf sein Geld warten muss, sie nicht wie angedroht vor die Tür wirft, sondern ihr stattdessen einen Mitbewohner in die Wohnung setzt: Juri, seinen Enkel, der in die Stadt gekommen ist, um die Goldschmiedewerkstatt seines verstorbenen Vaters fortzuführen. Zunächst ist Ada entsetzt; ein Fremder, der nicht nur eigene Spuren hinterlässt, sondern jeden ihrer Schritte beobachten kann. Doch mit der Zeit nähern die beiden sich an. Zaghaft entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die womöglich geeignet ist, die Angst zu zügeln und Ada ins Leben zurückzuführen.

Autorin

Simone Lappert, geboren 1985 in Aarau in der Schweiz, lebt und arbeitet in Basel. Sie studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. 2013 wurde sie mit dem Heinz-Weder-Preis für Lyrik ausgezeichnet, 2014 erhielt sie den österreichischen Wartholz-Preis als beste Newcomerin. Sie war Stipendiatin des 16. Klagenfurter Literaturkurses und des Literarischen Colloquiums Berlin.

Hier geht es zur Leseprobe

Lesungen

2015
16. Januar Kulturhaus Odeon Brugg, Schweiz
20. Januar: Arena Literaturinitiative Riehen, Schweiz
25. Januar: Literaten im Hotel. Eine Veranstaltung vom Literaturhaus Hamburg
6. März: Stadtmühle Willisau, Schweiz
7. März: 10. Thuner Literaturfestival, Thun, Schweiz
12. März: Szene Kloten, Schweiz
21. März: Literaturfest Luzern Bucht, Schweiz
22. März: Sofa-Lesung, Eine Veranstaltung vom Literaturhaus Basel, Schweiz
27. März: Schul- und Gemeindebibliothek Rothrist, Schweiz
5. Mai: Erfurter Frühlingslese
30. Mai: Alpenhof, Schweiz
8. Juni: Zonta Club Basel, Schweiz
25. November: Robert-Musil-Literatur-Museum, Klagenfurt

2014
31. Juli: Literarisches Colloquium Berlin
31. August: Literaturhaus Köln
22. September: Aargauer Literaturhaus Lenzburg
23. September: Bücher Scheidegger, Affoltern a.A.
10. Oktober: SBVV-Stand, Buchmesse Frankfurt
10. Oktober: Autorenstammtisch zusammen mit Constantin Göttfert (C.H. Beck), Bahnhof Frankfurt
13. Oktober: Buchhaus Stocker Luzern
14. Oktober: Zentrum für das Buch, St. Gallen
15. Oktober: 25 hours Hotel Bikini Berlin
24. Oktober: Züri liest, Zürich
28. Oktober: Bibliothek zum Chutz, Muttenz
4. November: Debütantenball in der Buchhandlung Uslar & Rai
05. November: Gemeindebibliothek Wettingen
07. November: Druckfrisch in der Bibliothek Baar
08. November: BuchBasel
11. November: Stadtbibliothek Aarau
12. November: Buchhandlung Mattmann, Zofingen
13. November: Orell Füssli Kramhof/Thalia Zürich
27. November: Debütantensalon der Erfurter Herbstlese
07. Dezember: Literarische Tafelrunde der Schaffhauser Buchwoche

Pressestimmen

Simone Lappert liest aus »Wurfschatten«

zehnSeiten Simone

»Ein sehr beachtliches Debüt [ … ] ein hervorragendes Debüt.«
SRF Literaturclub

»Simone Lappert enthüllt in ihrem Erstling eine feine Beobachtungsgabe. Ihr knapp über 200-seitiger Text ist sorgfältig gearbeitet und glänzt durch eine hohe sprachliche Qualität.«
Zofinger Tagblatt

»Lappert beschreibt einfühlsam die Verletzlichkeit der jungen Frau und versteht es gleichermaßen, durch Witz und Situatioskomik ihrem Schiksal die Schwere zu nehmen. Märchenhaft schön ist die Anbahnung der Liebschaft zwischen Juri und Ada.«
Ruhr Nachrichten

»Ihre Sprache ist klar und genau, und in der Genauigkeit des Blicks auf das, was mit Ada geschieht, liegt die große Stärke dieses Debüts.«
Culturmag.de

»Ein starker, sprachintensiver Roman voller Härten«
Buchkultur

»Wurfschatten ist ein wunderbar poetischer Roman.«
SRF 2 Kultur kompakt

»Ein eindrückliches Debüt. In starken Bildern erzählt sie von der Angst vor dem Leben.«
Neue Luzerner Zeitung

»Mit erfrischend kreativer, oft poetischer Sprache erzählt Simone Lapperts Debütroman von der inneren Zerrissenheit der Antiheldin Ada.«
Cosmopolitan

»Ein vielversprechendes Debüt einer jungen Schweizerin.«
Missy Magazin

»Ein bizarrer, schöner und stechend klar erzählter Roman.«
Buchhandlung Cohen & Dobernigg

»Wurfschatten – das erste Buch in diesem Jahr, das ich einfach nicht aus der Hand legen konnte und dennoch immer wieder zugeschlagen habe, damit es doch bitte nicht so schnell zu Ende geht.«
Litaffin

»Simone Lappert erzählt in ihrem Debüt Wurfschatten, wie die Freiheit Angst macht [ … ] Woher diese Angst kommt, will das Buch offenlassen – in dieser Intention liegt seine Stärke.«
Die Zeit

»Ganz sanft und unaufgeregt vermittelt Simone Lappert in schönen Sätzen das Lebensgefühl einer jungen Frag, die im magischen Denken verfangen ist.«
Falter

»Mit viel Esprit und der richtigen Prise Rotzigkeit hat Lappert mit Ada eine Protagonistin erschaffen, die in ihrer Panik verdammt egozentrisch ist, aber auch irrsinnig komisch sein kann.«
n-tv.de

»Eine kleine literarische Sensation. [ … ] Schreibt mit einer Sinnlichkeit, die einzigartig ist.«
SRF 1

»Ein berührender Roman über ihre Generation.«
Friday

»Es ist dies ein höchst erfreuliches Debüt einer vielversprechenden jungen Schweizerin […].«
Tages Anzeiger

»Dichte Literatur«
NZZ am Sonntag

»Wurfschatten ist ein schönes, in Sprache gefasstes Bilderalbum, zusammengestellt aus amüsanten, nahezu niedlichen, szenischen Aufnahmen aus dem stockenden Leben einer jungen Frau.«
taz

»Wurfschatten […] ist das Debüt des Jahres. […] Ein Buch, das auch ein Versprechen für eine erfolgreiche literarische Zukunft ist.«
SonntagsZeitung

»Simone Lappert erzählt in ihrem Debütroman eine ungewöhnliche Girl-meets-boy-Story, durchaus morbide, doch dabei seltsam zärtlich.«
KulturSPIEGEL

»In Wurfschatten kämpft eine junge Schauspielerin mit ihrer unbegründeten Angst vor allen Dingen. Und berührt damit etwas, was unsere Generation ausmacht.«
Tageswoche

»[…] das Ganze ist so genau und fein und liebevoll beobachtet, und auch mit einigem Humor geschrieben, dass es eine überraschend leichte Lektüre ist […] Sehr spannend!«
FluxFM

»[…] ein eindrückliches Debüt […]. Sprachlich ausgefeilt und mit starken Bildern erzählt sie von der Angst vor dem Leben.«
Aargauer Zeitung

»Eindringlich beschreibt […] Simone Lappert […] die aus den Fugen geratene Welt einer jungen Frau. […] In ihrem Debütroman gelingt es ihr, das schwere Thema nicht nur mit Feingefühl und präzisen Beobachtungen, sondern auch mit Humor anzupacken.«
Basellandschaftliche Zeitung

»Simone Lappert findet für die ungewöhnliche Geschichte und ihre Anti-Helden hochpoetische Worte und verblüffende Wendungen.«
SI Style

»Wurfschatten hat es verdient […] als ein ausgesprochen wichtiger Vertreter deutschsprachiger Literatur des Jahres 2014 wahrgenommen zu werden.«
Tobias Wrany, Buchhandlung Hanns-Georg Jost, Bonn

»Simone Lappert schöpft Sprache aus, schürft Wortgold, malt Bilder. […] Je komplexer unsere Welt wird, desto fragiler werden unsere Sicherheiten. Ada steckt also doch vielleicht in jedem von uns. Mit Simone Lappert erkennen wir sie.«
Literaturen

»Mit erschreckender Leichtigkeit erzählt Wurfschatten sehr sinnlich von dem Verlust einer zum Dasein berechtigenden Ordnung und Aufgabe und dem Zurückbleiben des Einzelnen, dessen Chancen, angstgefangen und gelähmt, allmählich immer weniger werden. […] So diskursfern der Roman wirkt, so nah man ihren Figuren, allen voran Ada, kommt und so individuell ihre Geschichte erscheinen mag, in Wurfschatten steckt ein Stück brisante Gesellschaftsanalyse.«
Fixpoetry

»Eindringlich beschreibt die 28-jährige Autorin Simone Lappert […] die aus den Fugen geratene Welt einer jungen Frau. Für die innere Zerrissenheit ihrer Icherzählerin findet sie ungewohnte Bilder. […] Lappert erfindet Wörter wie „Ungespräch“, „Miteinanderwohner“ oder „Apfelschweigen“, die sich im Kontext sofort erschließen.«
Berner Zeitung

»Wunderbar zart erzählte Liebesgeschichte.«
Maxi

»Dieses Buch muss man lesen.«
Die Liebe zu den Büchern.de

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