Jeder kennt diesen einen Jungen von der Schule. Der, der immer alleine ist. Der, mit dem man alles machen kann._Bei Jeffrey Dahmer, der in den 1970er Jahren in Ohio auf die Highschool ging, war es noch ärger. Er hatte nicht nur keine Freunde, sondern auch noch ein sehr seltsames Hobby: Er experimentierte mit toten Tieren. Beliebter machte ihn das nicht.
Schon früh erkannte Dahmer, dass er anders war als alle anderen. Und zwar so erschreckend anders, dass er es niemandem sagen konnte. Er hatte ein schreckliches Geheimnis. In Dahmers Fantasie waren seine Liebhaber tot. Dahmer träumte von Sex mit männlichen Leichnamen.

Schon seinen Klassenkameraden fiel auf, dass Dahmer jedes Mitgefühl abging.Und trotzdem gab es Momente, in denen Dahmer die Möglichkeit zu haben schien, ein normales Leben zu führen. Er galt als sehr klug und sozial gewandt. Auf einer Klassenfahrt organisierte er einen Termin beim Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten.

Seine Phantasien holten ihn jedoch immer wieder ein. Schließlich gab er ihnen nach. Zuerst waren nur Tiere seine Opfer…
Der Rest der Geschichte ist bekannt. Seinen ersten Mord beging Jeffrey Dahmer mit achtzehn Jahren an dem Anhalter Steven Hicks. Mindestens sechzehn weitere junge Männer fielen ihm zum Opfer. Er verstümmelte die Leichen, löste sie in Säure auf, verspeiste sie zum Teil. 1994 starb er im Gefängnis. Ein Mitgefangener erschlug ihn.